Homeserver: Aufbau beendet

Wie die Überschrift schon großzügig andeutet, habe ich den Gehäuseaufbau abschließen können. Das war schon vor einigen Tagen. Nur hatte ich bis jetzt noch andere Dinge zu erledigen. Beispielsweise habe ich mal ordentlich ausgemistet (die ganzen Reste vom Gehäusebau) und meine Umgebung entschlackt.

Wie in älteren Artikeln erwähnt, fehlte für den vollständigen Aufbau des Gehäuses noch die Halterung für den Festplattenkäfig sowie die Auskleidung des Gehäuses mit Lochblech. Die Festplatten finden nun im 5,25”-Laufwerkkäfig eines alten PC-Gehäuses Platz. Dort werden die Vibrationen durch eine Gummiaufhängung verringert. An den Festplattenkäfig und eine Gehäusewand habe ich die eigentliche Halterung angebaut. In diese kann der komplette Festplattenkäfig von oben eingeschoben werden. So ist für das Ausbauen der Festplatten keine große Anstrengung nötig.

Außerdem habe ich alle Innenwände zur Abschirmung mit Lochblech ausgekleidet. Nur den Boden habe ich ausgelassen. Dafür hat es nicht mehr gereicht. In die Front habe ich einige Löcher gebohrt, die sich vor dem Festplattenkäfig befinden. Über diese wird Luft vom 12cm-Lüfter in der Rückwand über die Festplatten bis zum CPU-Kühler gesogen und anschließend aus dem Gehäuse befördert. So die Theorie. Ob das in der Praxis klappt, wird sich zeigen. Zwei Taster zum Ein- und Ausschalten sowie zum Reset vervollständigen die Front.

Auf der Bodenplatte habe ich aus Lochblechresten ein kleines Hitzeschild unter dem CPU-Kühler montiert. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass die CPU sehr heiß werden wird, aber es kann auch nicht schaden. Außerdem hatte ich noch Lochblechschnippsel übrig. ;)

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Nebenbei: Ich habe das Lochblech nun mit Heißkleber fixiert (an dieser Stelle nochmals vielen Dank an den Sponsor!). Doppelseitiges Klebeband hat zwar auch gehalten, jedoch nur für die erste halbe Stunde. Da das Lochblech durch das Schneiden nicht Plan ist, löst es sich vom Holz. Der Heißkleber dagegen fließt in die Fasern des Holzes und hält damit bombenfest. Er sollte es jedenfalls, solange es in dem Gehäuse nicht heißer als 200°C wird. ;)

Was nun folgt ist das ordentliche Verlegen aller Kabel im Gehäuse (ich denke mit Klettband). Danach widme ich mich der Software.